Ruediger-Herbst-Ueber-Mich

Ich begleite Unternehmen und Führungskräfte dabei, komplexe Herausforderungen zu verstehen, Orientierung zu schaffen und Organisationen so weiterzuentwickeln, dass Strategie, Strukturen, Prozesse und Menschen besser zusammenspielen.

 

Dabei komme ich nicht aus der klassischen Beraterlaufbahn.

 

Mein beruflicher Weg begann beim Automobilzulieferer in Produktentwicklung und Projektmanagement. Später kamen Vertrieb, Business Development, Strategieentwicklung, internationale Verantwortung, Führung und Geschäftsführung hinzu.

 

Was sich durch all diese Stationen gezogen hat, war weniger eine bestimmte Funktion als eine Frage:

 

Wie schaffen wir es, komplexe Herausforderungen gemeinsam zu lösen und Organisationen wirklich weiterzuentwickeln?

Vom Ingenieur zum Organisationsentwickler

Schon früh habe ich erlebt, dass die schwierigsten Herausforderungen in Unternehmen selten rein technisch sind.

 

Eine meiner ersten Aufgaben war die Mitarbeit in einer Taskforce zur Einführung eines neuen 3D-Systems. Die Technologie war beherrschbar. Die eigentliche Herausforderung bestand darin, Menschen dafür zu gewinnen, ihre gewohnte Arbeitsweise zu verändern.

 

Damals war ich Mitte zwanzig und hatte weder Change-Management-Ausbildung noch Organisationsentwicklungsmodelle im Gepäck.

 

Ich habe viel ausprobiert und dabei auch Fehler gemacht.

 

Aber ich begann etwas zu verstehen, das mich bis heute begleitet:

 

Eine gute fachliche Lösung allein verändert noch keine Organisation.

 

Veränderung entsteht erst dann, wenn Menschen sie verstehen, Verantwortung übernehmen und bereit sind, neue Wege gemeinsam zu gehen.

Unterschiedliche Perspektiven prägen meinen Blick

Es folgten internationale Projekte und drei Jahre in den USA mit enger Zusammenarbeit mit einem Produktionsstandort in Mexiko.

 

Später wechselte ich aus der technischen Entwicklung in Vertrieb, Marketing und Business Development. Ich beschäftigte mich mit neuen Produkten und Geschäftsmodellen, arbeitete an internationalen Strategien und war intensiv in Asien und insbesondere China tätig.

 

Damit veränderte sich auch mein Blick auf Unternehmen.

  • Ein Problem ist selten nur ein Prozessproblem.
  • Eine schwierige Zusammenarbeit ist selten ausschließlich ein Kulturproblem.
  • Und eine Strategie scheitert selten allein an der Strategie.

 

In Organisationen hängen viele Dinge miteinander zusammen:

 

Strategie, Kunden, Strukturen, Rollen, Prozesse, Informationsflüsse, Führung, Kompetenzen, Technologie und Kultur

 

Genau diese Zusammenhänge interessieren mich.

Irgendwann wurde das System hinter dem Problem wichtiger als das einzelne Problem

Im Konzern übernahm ich zunehmend Aufgaben, die weit über meine eigentliche Funktion hinausgingen.

 

Ich arbeitete an strategischen Fragestellungen, internationalen Geschäftsentwicklungen und leitete unter anderem die Konzeptentwicklung für eine organisatorische Neuausrichtung mit Auswirkungen auf mehrere Tausend Mitarbeitende.

 

Eine Führungskraft sagte damals zu mir:

 

„Den Job machen Sie doch schon lange. Sie werden nur nicht dafür bezahlt.“

 

Der Satz ist bei mir hängen geblieben.

 

Nicht wegen des Titels, sondern weil mir damals klar wurde, wie stark Gestaltungsmöglichkeiten in Organisationen von Strukturen, Rollen, Interessen und politischen Dynamiken beeinflusst werden.

 

Ich wollte nicht nur Verantwortung übernehmen.

 

Ich wollte gestalten können.

Gestaltungsspielraum verändert vieles

Der Wechsel in den Mittelstand eröffnete mir genau diese Möglichkeit.

 

Entscheidungen waren unmittelbarer. Verantwortung war spürbarer. Ich konnte ausprobieren, Risiken eingehen und meine Kompetenzfelder weiterentwickeln.

 

Aus dem Ingenieur war längst jemand geworden, der Strategie, Geschäft, Prozesse, Organisation und Menschen gemeinsam betrachtete.

 

Aber auch dort stellte sich irgendwann die Frage nach dem nächsten Schritt.

 

Mehr Verantwortung bedeutete für mich schließlich auch mehr Unabhängigkeit. Deshalb gründete ich 2016 meine eigene Beratung.

Nicht, weil ich Organisationen verlassen wollte, sondern weil ich sie aus einer anderen Position heraus unterstützen wollte.

Was ich aus diesen Erfahrungen gelernt habe

Komplexität lässt sich nicht mit einfachen Antworten lösen


Viele Probleme, mit denen Unternehmen zu mir kommen, sind zunächst schwer greifbar.

  • Projekte laufen nicht.
  • Verantwortlichkeiten bleiben unklar.
  • Bereiche optimieren ihre Arbeit, aber das Gesamtsystem funktioniert trotzdem nicht.
  • Strategien werden beschlossen, erreichen aber den Alltag nicht.
  • Führungskräfte und Mitarbeitende erleben dieselbe Organisation vollkommen unterschiedlich.

 

In solchen Situationen suche ich nicht sofort nach einer Methode.

 

Ich versuche zunächst zu verstehen:

  • Was passiert hier wirklich?
  • Welche Zusammenhänge gibt es?
  • Welche Perspektiven fehlen?
  • Wo entstehen Reibungsverluste?
  • Welche Strukturen oder Verhaltensweisen stabilisieren das Problem möglicherweise sogar?

 

Erst wenn die Situation vollumfänglich klarer wird, entstehen tragfähige Lösungen.

Ich habe auch gelernt, nicht immer vorauszulaufen

Eine meiner persönlichen Stärken ist gleichzeitig eine meiner größten Herausforderungen.

 

Ich übernehme gerne Verantwortung.

 

Wenn ich eine Herausforderung sehe, beginne ich schnell nach Lösungen zu suchen und Dinge voranzutreiben.

 

Ich bin ein Pacemaker.

 

Das hat mir beruflich viele Möglichkeiten eröffnet.

 

Aber ich musste lernen, dass Veränderung nicht dadurch nachhaltiger wird, dass einer schneller läuft als alle anderen.

 

Und ich musste lernen, Menschen nicht Verantwortung abzunehmen, die sie selbst übernehmen müssen.

 

Diese Erfahrung prägt heute meine Beratung.

 

Mein Anspruch ist nicht, Organisationen von mir abhängig zu machen.

 

Mein Anspruch ist, gemeinsam Klarheit zu schaffen und Menschen dabei zu unterstützen, ihre Organisation zunehmend selbst weiterzuentwickeln.

Wie ich heute arbeite

Ich verbinde Erfahrung aus Unternehmenspraxis, Führung, Strategie, Projekt- und Prozessmanagement, Organisationsentwicklung und Transformation.

 

Dabei arbeite ich analytisch und strukturiert, aber nicht ausschließlich mit Konzepten.

 

Ich spreche mit Menschen.

 

Ich höre unterschiedliche Perspektiven.

 

Ich hinterfrage Annahmen.

 

Ich mache Muster und Zusammenhänge sichtbar.

 

Und ich entwickle Lösungen möglichst gemeinsam mit denjenigen, die später damit arbeiten müssen.

 

Daraus ist auch mein eigenes Verständnis von Organisationsentwicklung entstanden.

 

Mit dem HERBST Organization Transformation Framework – HOT betrachte ich Organisationen deshalb nicht isoliert nach einzelnen Methoden, sondern aus mehreren miteinander verbundenen Perspektiven:

 

  • Purpose & Strategie
  • Kunden & Stakeholder
  • Organisation & Rollen
  • Prozesse & Zusammenarbeit
  • Interaktion & Alignment
  • Führung & Kultur
  • Kompetenzen & Technologie
  • Transformation & Umsetzung
  • Messbare Wirkung


Denn nachhaltige Veränderung entsteht selten durch einen einzelnen Hebel.

Was Sie von mir erwarten können

 Nach einem ersten Gespräch möchte ich, dass drei Gedanken bei Ihnen bleiben:

 

„Er versteht unsere Situation und kann uns helfen.“

 

„Jetzt stellt sich die Situation klarer dar.“

 

„Er bringt viel Erfahrung mit und kennt Organisationen nicht nur aus der Theorie.“

 

Dafür stehe ich und nicht für Standardkonzepte, nicht für Veränderung um der Veränderung willen.

 

Sondern dafür, gemeinsam herauszufinden, was eine Organisation wirklich braucht, um den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen.

Organisation weiterentwickeln. Zusammenarbeit stärken. Zukunft miteinander gestalten.

Veränderung gehört zu jeder Organisation.

 

Entscheidend ist, ob wir sie lediglich bewältigen oder die Fähigkeit entwickeln, sie gemeinsam zu gestalten.

 

Darauf konzentriert sich meine Arbeit.

Einige meiner berufilichen Stationen:

 

  • CTO (Leiter Forschung & Entwicklung)
  • Geschäftsbereichsleiter eMobility
  • Leiter Key Account Management & Business Development
  • Leiter Projektmanagement (Europa, NAFTA, Asia-Pacific)
  • Projektleiter Produkt- und Organisationsentwicklungsprojekte
  • Mehrjähriger Auslandsaufenthalt in den USA als Projektleiter und Entwicklungsingenieur
  • Langjährige Zusammenarbeit im Bereich Projektmanagement und Vertrieb mit Kunden in Asien (China, Indien, Japan und Korea)

Aus- und Weiterbildung:

 

  • Dipl.-Ing.(FH) Machinenbau
  • Systemischer Berater und Coach, Institut für Coaching und Organisationsberatung Augsburg
  • Organisationsberatung und Change Management, Institut für Coaching und Organisationsberatung Augsburg
  • Certified Scrum Master by Jeff Sutherland, Scrum Inc.
  • Human Centered Design / Design Thinking by Ideo.org
  • Certified OKR-Master
  • Organisationscoaching, humanfy

 

Weitere Informationen zu meinem beruflichen Werdegang finden Sie bei Xing und  Linkedin

Rüdiger Herbst privat

Ich liebe es zu singen, mit der Familie und Freunden zu kochen und Outdoor Sport zu betreiben. In der Vergangenheit war ich im Triathlon sehr aktiv und bin ihm noch heute stark verbunden.

 

  • Teilnehmer Ironman World Championships Hawaii und Duathlon World Championships Zofingen
  • Coach und Teammitglied des IfA Nonstop TriTeam Bamberg (Regionalliga und 2. Bundesliga)
  • Coach des IfA Nonstop Junior TriTeam Bamberg
  • 11 Jahre Hauptorganisator des Nonstop Triathlon in Bamberg

 

Wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme!